CHRONIK

1920 - Unternehmensgründung

Am 21. Dezember 1916 – mitten im Ersten Weltkrieg – wird Josef Wanzenböck geboren. Schon als Kind lernt der kleine Bub mit Holz, jenem Werkstoff, der sein weiteres Leben maßgeblich beeinflussen wird, umzugehen. Er ist gerade vier Jahre alt, als seine Eltern mit dem Aufbau eines Unternehmens beginnen, das er viele Jahre später übernehmen und erfolgreich weiter führen soll. Nach den Schrecken des Ersten Weltkrieges bringen nur sehr wenige den Mut auf, das Risiko einer Unternehmensgründung auf sich zu nehmen. Doch Josefs Vater – er heißt ebenfalls Josef – gründet mit seinem Bruder Johann und dem Zimmermeister Buchinger die Firma „Brüder Wanzenböck und Buchinger GmbH“. Der Sitz des Unternehmens ist in ihrer Heimatgemeinde Absdorf.

1945 - Wiederaufbau

Damit steht auch die weitere Zukunft Josefs schon sehr früh fest: Er soll Zimmermeister werden. Josef besucht die Pflichtschule, erlernt das Zimmererhandwerk und geht nach seiner Gesellenprüfung zur Bauhandwerkerschule. Doch bevor er seinen Abschluß als Meister machen kann, muß er seiner Wehrpflicht nachkommen. Er rückt am 1. Oktober 1937 zum Österreichischen Bundesheer ein und findet sich kurze Zeit später in der Deutschen Wehrmacht wieder. Als er 1945 aus dem Zweiten Weltkrieg heimkehrt, beendet er den Lehrgang zur Zimmermeisterprüfung und ist 1946 am Ziel seiner Berufswünsche: Er ist Zimmermeister! – 1941 erbt der junge Josef die Hälfte des Betriebes. Die zweite Hälfte kauft er nach dem Tode seines Cousins von dessen Erben, was nur durch großen persönlichen Einsatz und finanzielles Engagement möglich wird. 1950 heiratet er „seine“ Anna, 1952 kommt Sohn Edwin zur Welt und 1958 Tochter Ingrid. Seine Frau Anna steht ihm auch zur Seite, als 1962 zwei Hallen durch Brandstiftung zerstört werden und Josef ein weiteres Mal mit viel Aufwand um den Betrieb kämpfen muß.

1978 - Betriebsübergabe

Doch die ganze Mühe und der hohe Einsatz haben sich gelohnt. 1978 übergeben die Eltern den Betrieb an ihren Sohn Edwin. Der schafft mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Silvia und mit viel Geschick sowie dem richtigen Weitblick ein stabiles, weitum geachtetes Unternehmen. Im Jahr 2000 feierten Silvia und Edwin Wanzenböck – inzwischen schon mit ihren beiden Söhnen Josef und Johannes – nicht nur das 80-Jahre-Betriebsjubiläum, das zahlreiche Festbesucher aus Politik und Wirtschaft, Freunde, Mitarbeiter, Nachbarn und Familienmitglieder in die moderne Produktionshalle nach Absdorf brachte.

2000 - 80 Jahre Betriebsjubiläum - Qualitätsmanagement Zertifikat ISO 9002

Zu verleihen gab es auch das Qualitätsmanagement-Zertifikat ISO 9002 und das Umweltaudit 2000 (gemäß· der Europäischen Umweltnorm EMAS). Vom Qualitätsmanagement war es nur ein logischer Schritt hin zum Umweltmanagement, das der permanenten Verbesserung des Umweltverhaltens durch alle Mitarbeiter im Betrieb dient. Welche Bedeutung diese Zertifikate haben, spiegelt sich auch in der Tatsache wider, daß die Zimmerei Wanzenböck eine von nur fünf Firmen in Niederösterreich ist, welche die Zertifizierung nach ISO 9002 sowie das Umweltaudit erfolgreich absolviert haben.

2005 - 85 Jahre Zimmerer- und Sägereibetrieb Wanzenböck

Die Zimmerei Wanzenböck zählt aber auch zu den ersten niederösterreichischen Holzbaubetrieben, die „DachKomplett“-zertifiziert wurden. Damit ist das zukunftsorientierte Unternehmen in Absdorf in der Lage, den Dachausbau als Generalunternehmer anzubieten; inklusive aller Arbeiten von Dachstuhldämmung und -deckung über Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallationen bis zum Trockenausbau mit Gipskartonplatten und Fußbodenverlegung. Als Mitglied der Qualitätsgemeinschaft „Holzbau Niederösterreich“ bietet die Firma Wanzenböck seit 1999 auch Holzhäuser in Riegelwandbauweise an – von der Planung bis zur Fertigstellung.

2006 - Mitarbeiterehrungen

Der Familienbetrieb präsentiert sich heute als gesundes, vorbildliches Unternehmen, als wichtiger Arbeitgeber und Lehrlings-Ausbildungsstätte in der Region. Firmenchef Edwin Wanzenböck bemüht sich als Obmann der Niederösterreichischen Zimmermannszunft um die Tradition des Zimmermeistergewerbes.

Im Zimmerer- und Sägereibetrieb Wanzenböck trifft Innovation auf Tradition nach dem Motto: „Halte die Glut am Glühen aber bewahre keine Asche auf!“ – Auch für die Mitarbeiter und ihre Ausbildung hat Edwin Wanzenböck einen Leitspruch: „Zimmern mit Herz und Hand“. Denn die besten unternehmerischen Visionen nützen nichts, wenn man sie mangels geeigneter Mitarbeiter nicht umsetzen kann.

2010 - 90jähriges Firmenjubiläum

Der Familienbetrieb präsentiert sich heute als gesundes, vorbildliches Unternehmen, als wichtiger Arbeitgeber und Lehrlings-Ausbildungsstätte in der Region. Firmenchef Edwin Wanzenböck bemüht sich als Obmann der Niederösterreichischen Zimmermannszunft um die Tradition des Zimmermeistergewerbes.

Im Zimmerer- und Sägereibetrieb Wanzenböck trifft Innovation auf Tradition nach dem Motto: „Halte die Glut am Glühen aber bewahre keine Asche auf!“ – Auch für die Mitarbeiter und ihre Ausbildung hat Edwin Wanzenböck einen Leitspruch: „Zimmern mit Herz und Hand“. Denn die besten unternehmerischen Visionen nützen nichts, wenn man sie mangels geeigneter Mitarbeiter nicht umsetzen kann.